Travel the World

Manchmal, wenn am Tag ich träume,
seh‘ ich die Savannenbäume
und ich höre den Schakal,
der mir nachts die Ruhe stahl,
weiss noch, wie der Löwe grollte,
als ich endlich schlafen wollte.
Habe dann die ganze Nacht
ohne jeden Schlaf verbracht.

Aus dem Lager unter Sternen
konnte man sich nicht entfernen,
denn die Nacht dort war gefährlich.
Mein Respekt war gross, ganz ehrlich!
Und die vielen Krokodile
hatten Beute stets zum Ziele,
denn im schlammbeladnen Fluss
lauerte ihr Todeskuss.

Dann, im Licht des Lagerfeuers,
Augen eines Ungeheuers.
Leise schlich dort die Hyäne
und sie zeigte ihre Zähne.
Schnell verschwand sie in die Nacht
und sie klang, als ob sie lacht.
Es gab viele Tiergeräusche,
und sofern ich mich nicht täusche,
war sogar der Todesschrei
eines Beutetiers dabei.

Und des Mondes Nachtgesicht
wich der Sonne Morgenlicht,
doch des Lagerfeuers Glut
wärmte noch die Hände gut.
Vor mir, auf der grossen Lichtung,
mit dem Blick in meine Richtung,
standen junge Streifengnus,
Zebras, Kudus, Marabus,
und zwei Paviane liefen
durch die Büsche, die noch schliefen.

Vor mir war das schönste Bildnis
einer unberührten Wildnis.
Und ich staunte und ich sah
in das Herz von Afrika.

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